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Gipsy Swing oder auch Swing Manouche etablierte sich ca. 1930 in Paris durch das legendäre Quintette de Hot Club du France, mit dem Gitarristen Django Reinhardt und dem Geiger Stephane Grappelli.

Es entstand ein eigenständiges europäisches Genre, das sich vom amerikanischen Swing
unterschied und weltberühmt wurde.
Charakteristisch ist die perkussive Gitarrenbegleitung, genannt „La Pomp“, die der Musik ihren
unnachahmlichen Swing Drive gibt. Gesang wird eher selten eingesetzt und ein mehrstimmiger Chorgesang wie bei „Monsieur Pompadour“ ist ein Novum im Gipsy Swing. Das Repertoire und die Spielweise des Gipsy Swing wird traditionell von Lehrer zu Schüler, Vater zu Sohn oder Onkel zu Neffe weitergegeben.
In der jüngeren Vergangenheit scheint es, als erlebe der Gipsy Swing in Westeuropa und besonders in Berlin wieder eine Phase besonderer Aufmerksamkeit. Seit 2014 ist „Monsieur Pompadour“ ein fester Bestandteil dieser Szene.